Eigentlich bin ich ja ein großer Google-Fan, und das nicht nur von der Suchmaschine. Auch die kostenlosen Dienste finde ich gelungen. Unter anderem nutze ich:
Ich habe auch mal den Dienst Blogger für meinen Weblog genutzt, bin aber vor kurzem zu WordPress umgezogen.
Vor kurzem habe ich durch den Podcast ComputerClub 2 – Folge 67 erfahren, dass man zumindest bei dem Dienst „Docs“ ein bisschen vorsichtig damit sein muss, was man dort schreibt bzw. speichert. Denn man räumt Google dort das Recht ein, die übermittelten oder eingestellten Inhalte zu verändert und zu veröffentlichen. Außerdem darf Google die Inhalte sogar weitergeben und verkaufen. Hier ein Ausschnitt aus den Google-Nutzungsbedingungen:
11.1 [...] Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.[...]
11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen und die Inhalte im Zusammenhang mit der Erbringung entsprechender Dienste zu nutzen.
Also ich finde, dass man diesen Dienst damit nicht mehr als kostenlos bezeichnen kann. Schließlich ist es ein hoher Preis, den man zahlen muss, wenn man alle Rechte an den eigenen Texte an Google übergibt!
Soweit ich das überblicken konnte, scheint der Dienst „Blogger“ dort aber nicht von betroffen zu sein. Denn auf www.blogger.com steht in den Allgemeinen Nutzungsbedingungen unter anderem „Google beansprucht keine Eigentümerschaft an oder Kontrolle über Content, der von Ihnen über Google-Dienste übermittelt, gepostet oder angezeigt wird.“
Ziemlich verwirrend finde ich, dass hier ganz allgemein von „Google-Dienste“ und nicht vom Dienst „Blogger“ speziell die Rede ist. Das wiederspricht sich meiner Meinung nach mit den weiter oben zitierten Nutzungsbedingungen. Also ich denke, dass hier ein bisschen mehr Klarheit angebracht wäre. Ich werde mir jedenfalls in Zukunft zwei Mal überlegen, welche Inhalte ich an Google verschenke
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Schlagworte: AGB, Blogger, ComputerClub 2, Computerclub Zwei, Datenschutz, Docs, Google, Google Mail, Google-Dienste, Google-Nutzungsbedingungen, Google-Services, Kalender, Notizbuch, Nutzungsbedingungen, Picasa, Wordpress
Oktober 1, 2007 um 15:19 |
Google ist eine Datenkrake von der übelsten Sorte. Ich nutze von google die Suchfunktion, von dem Rest lasse ich die Finger.
Oktober 1, 2007 um 16:36 |
Hmm… Na wie gut das ich bis jetzt auch nur die Suchfunktion genutzt habe.
Nutze aber auch andere Suchmaschienen.
Oktober 1, 2007 um 17:57 |
Jeder Anbieter von Mediencentern oder Filesharing Centern also nicht die ala torrent, überwacht den Datentransfer und speichert ihn. Wenn der Dateiname Dubios ist kann man schonmal Tee und Kuchen rausholen da man mit Besuch der entsprechenden Behörden rechnen kann.Dank dem lieben Schäuble und der EU verschlimmert sich diese Situation demnächst. Da die EU fordert das selbst die Suche überwacht wird. Wobei die Suche nach dem nächsten Partyrezept wohl auch ärger bereiten da swelbst eine Kalorien-Bombe auf dem Index steht. Der private Fileserver ist immer noch das sicherste.
Oktober 1, 2007 um 20:04 |
Dass Google persönliche Daten sammelt und auswertet, war mir ja auch schon klar. Das ist ja auch schon schlimm genug. Aber dass man Google auch die Lizenz gibt, die Daten zu veröffentlichen und zu verkaufen, war mir bisher nicht so bewusst.
Oktober 1, 2007 um 23:13 |
[...] http://keesblog.wordpress.com/2007/10/01/verschenkt-alles-an-google/ Verfasst von Nicolai Kuban Abgelegt in Internet, Web 2.0 Tagged: datenschutz, [...]