Unnötige Anglizismen für den Unterstrich und Aussprache von Internetadressen

By sralihn

So, dann will ich mal loslegen mit der Liste von meiner Meinung nach unnötigen Anglizismen.

Mir werden auf der Arbeit von Kunden oft E-Mail-Adressen vorgelesen. Schon bei einer so einfachen Aufgabe hat der Kunde die Möglichkeit zu zeigen, wie toll er ist, indem er statt „Unterstrich“ „Underline“ oder – noch prolliger – „Underscore“ sagt.

Den gleichen Zweck erfüllt das Wort „blank“ (sprich: blänk) , wofür man genauso gut „Leerzeichen“, „Leerschritt“ oder wenn man sprechfaul ist „leer“ sagen kann (z.B. beim Vorlesen von Seriennummern). Aber das klingt natürlich nicht halb so cool ;-) .

Nicht so schlimm finde ich es, wenn ein Kunde bei Internetadressen, die auf „.com“ enden, „dot com“ sagt, weil Dotcom auch im Deutschen als Bezeichnung für Unternehmen verwendet wird, die (laut Wikipedia) „insbesondere im Zusammenhang mit dem Internet Dienstleistungen anbieten“. Richtig weh tut es allerding, wenn jemand zu „.de“ „dot D E“ sagt (das kommt tasächlich vor!). Das geht gar nicht!

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3 Antworten zu „Unnötige Anglizismen für den Unterstrich und Aussprache von Internetadressen“

  1. macfriesenjung sagt:

    Also so lang die KD es schaffen dies Fehlerfrei und in richtiger Aussprache hinzubekommen hab ich da kein Problem mit. Viel schlimmer find ich es wenn sie deutsche Worte nicht aussprechen können oder gar etwas gespriebenes nicht einwandfrei ablesen können. zu .de find ich super wenn es „döt dö öh“ ausgesprochen wird. Ein Dank an die Sachsen.

  2. picardtux sagt:

    … ich benutze auch öfter Worte die nicht sein müssen, weil es deutsche Begriffe gibt, ich gelobe Besserung.

    Danke für den klasse Beitrag :-)

  3. Georg sagt:

    Du hast das @-Zeichen vergessen. Es gibt überhaupt keinen Grund, das englische „at“ zu verwenden. Viel sinnvoller wäre es, hierfür „bei“ zu sagen.

    Georg Eisenmann, Übersetzer
    Kein einziger Anglizismus ist notwendig!

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