Fußball
Juni 11, 2008Tocotronic sangen vor über 10 Jahren “Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren”. Mir geht es zur Zeit so mit Fußball.
Tocotronic sangen vor über 10 Jahren “Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren”. Mir geht es zur Zeit so mit Fußball.
Sich über Hoppes Welt auf dem Laufenden zu halten, kann sich lohnen. Als ich gerade mal wieder auf Marcos Twitter-Seite nach Hinweisen auf den Startschuss für seinen Podcast suchte, fand ich dort einen Beitrag, der zu folgendem Video führte:
Also ich finde es einfach nur beeindruckend!
(Da ich es nicht geschafft habe, das Video von CollegeHumor hier einzubauen, habe ich es für euch bei YouTube rausgesucht.)
Ich bin bestimmt mal wieder einer der letzten, der auf diese Seite gestoßen ist. Aber ich habe auch schon gemerkt, dass sie nicht jedem ein Begriff ist. Und das ist Grund genug, darüber zu berichten. Es geht um Last.fm. Vor einiger Zeit habe ich von einem Arbeitskollegen einen Link zu dieser Seite bekommen. Damals habe ich aber einfach nur auf den Play-Button geklickt, irgendwelche elektronische Musik gehört, die mir ganz gut gefiel, mich aber nicht weiter damit beschäftigt.
Dann habe ich in meinem letzten Mister-Wong-Newsletter wieder Last.fm empfohlen bekommen. Dabei stand der Text “das größte soziale Musiknetzwerk”. Das hat mich dann neugierig gemacht, und ich habe mir die Seite mal angesehen. Da stand dann “Gestalte dein eigenes Radio …erstelle eine Radiostation, die Musik spielt, die du magst.” Das klang echt verlockend.
Natürlich habe ich mich sofort angemeldet. Gut fand ich, dass man dafür nicht einmal zwingend eine E-Mail-Adresse angeben muss. Es reicht ein Benutzername und ein Passwort. Während der Anmeldung wurde ich aufgefordert, die Software zu installieren, die es übrigens für Windows, Mac OS X und Linux gibt. Man kann das Angebot aber auch über den Flashplayer der Website nutzen. Nach der einfachen Installation der Software wurde ich aufgefordert, einen Interpreten einzugeben. Danach wurde dann Musik von diesem Interpreten und ähnliche Musik gespielt nach dem Prinzip “Hörer, die diesen Interpreten hören, hören auch folgende Interpreten…”. Das allein war schon beeindruckend. Last.fm merkte sich dabei jedes Lied, das ich eine bestimmte Zeit gespielt, also nicht übersprungen hatte, und nach einiger Zeit wurden mir “Nachbarn” angezeigt. Das sind andere Last.fm-Benutzer mit einem ähnlichen Musikgeschmack.
Nach einer gewissen Zeit “kennt” Last.fm den persönlichen Musikgeschmack schon recht gut, und man kann gegen eine Gebühr von 2,50€ im Monat seinen eigenen Radiosender hören, der auf den eigenen Geschmack angepasst ist. Komischerweise kann man die Sender von vorher angelegten Freunden kostenlos hören. Es gibt jedoch noch einen anderen Sender, der sich “Meine Nachbarn” nennt. Dieser spielt Musik, die dem errechneten Musikgeschmack der Nachbarn entspricht. Und da die Nachbarschaft sich ständig dem eigenen Hörverhalten anpasst, entspricht die Musik dieses Senders auch immer mehr dem eigenen Musikgeschmack. Ich höre jedenfalls meistens “Meine Nachbarn” und bin schon auf sehr interessante Musik gestoßen.
Ich bin jetzt schon begeistert von diesem Dienst, obwohl ich ihn noch nicht lange nutze. Deshalb kann dies auch keine vollständige Vorstellung sondern nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein. Schon jetzt könnte ich noch viel mehr über Last.fm berichten, aber dieser Beitrag sollte erstmal nur neugierig machen.
Links:
- Last.fm – das größte soziale Musiknetzwerk
- mein Musikprofil bei Last.fm
Schreibt mir Kommentare, wie Ihr diesen Dienst findet oder falls Ihr Fragen oder Tipps habt!
Mein Arbeitskollege Alexander hat mir vor einigen Tagen eine CD mit eigenen Songs geschenkt. Ich hatte mir seine Musik schon vorher über seine Website angehört und fand, dass sie für diese Stilrichtung wohl ganz gut ist. Danach hatte ich mich jedoch nicht weiter damit beschäftigt, da ich eigentlich andere Musikrichtungen höre. Doch seit ich die CD habe, läuft diese in meinem Auto quasi in einer Endlosschleife, und sie gefällt mir von mal zu mal besser.
Viele seiner Songs kann man sich auf seiner Homepage anhören und herunterladen. Hier sind Anspieltipps von Songs, die man auf seiner Seite findet:
Viel Spaß beim Hören!
Link: www.alexm-musik.de