Archive for Oktober 2007

iTunes: gelöschte Podcastfolgen wieder in Liste aufnehmen

Oktober 20, 2007

Wenn man bei iTunes einen Podcast abonniert hat, erscheinen alle noch nicht heruntergeladenen Folgen hellgrau mit einem „Holen“-Button daneben. Wenn man eine bereits heruntergeladene Folge löscht, wird diese in der Liste nicht mehr angezeigt und kann somit auch nicht mehr heruntergeladen werden. Das war immer ein Umstand, der mich bei iTunes ziemlich geärgert hat. Vor allem, weil viele andere Podcatcher es hinbekommen, auch nach dem Löschen von Folgen noch den gesammten RSS-Feed anzuzeigen. Wenn ich mir also eine gelöschte Folge nochmal herunterladen oder einfach in den Überschriften der Folgen nochmal was nachsehen wollte, war ich bisher mit iTunes aufgeschmissen bzw. musste den gesamten Podcast löschen und neu abonnieren.

Gestern habe ich jedoch in einem Kommentar von michael zum Beitrag iTunes vs. Zune im Blog error 2.0 gelesen, dass man einfach nur bei gedrückter ALT-Taste auf den Pfeil links neben dem Podcast klicken muss, und schon aktualisiert iTunes den Feed wieder. Das hat bei mir auch reibungslos funktioniert, aber sowas muss man ja auch erstmal wissen. Ich finde diese Funktion sehr wichtig und wunder mich, warum Apple sie so versteckt hat.

Link: iTunes vs. Zune bei error 2.0

Entscheidungshilfe: MacBook oder was anderes?

Oktober 2, 2007

Ich habe hier eine kleine Entscheidungshilfe für eine wohl eher kleinere Gruppe meiner Leser gefunden – und zwar für alle, die sich in nächster Zeit einen Laptop kaufen möchten, dabei zwischen einem Apple-Notebook und einem anderen Hersteller schwanken und an der „Missouri School of Journalism“ studieren möchten. Okay, ich denke nicht, dass jemand durch dieses Raster fällt. Aber wenn doch: Bitte unbedingt einen Kommentar hinterlassen ;-)!

Meditiert einfach kurz über diesem Foto und stellt Euch vor, Ihr sitzt mit Eurem Notebook zwischen Euren Kommilitonen. Hat’s geklappt?

Gefunden beim fscklog

Verschenkt alles an Google!

Oktober 1, 2007

Eigentlich bin ich ja ein großer Google-Fan, und das nicht nur von der Suchmaschine. Auch die kostenlosen Dienste finde ich gelungen. Unter anderem nutze ich:

Ich habe auch mal den Dienst Blogger für meinen Weblog genutzt, bin aber vor kurzem zu WordPress umgezogen.

Vor kurzem habe ich durch den Podcast ComputerClub 2 – Folge 67 erfahren, dass man zumindest bei dem Dienst „Docs“ ein bisschen vorsichtig damit sein muss, was man dort schreibt bzw. speichert. Denn man räumt Google dort das Recht ein, die übermittelten oder eingestellten Inhalte zu verändert und zu veröffentlichen. Außerdem darf Google die Inhalte sogar weitergeben und verkaufen. Hier ein Ausschnitt aus den Google-Nutzungsbedingungen:

11.1 […] Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.[…]

11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen und die Inhalte im Zusammenhang mit der Erbringung entsprechender Dienste zu nutzen.

Also ich finde, dass man diesen Dienst damit nicht mehr als kostenlos bezeichnen kann. Schließlich ist es ein hoher Preis, den man zahlen muss, wenn man alle Rechte an den eigenen Texte an Google übergibt!

Soweit ich das überblicken konnte, scheint der Dienst „Blogger“ dort aber nicht von betroffen zu sein. Denn auf www.blogger.com steht in den Allgemeinen Nutzungsbedingungen unter anderem „Google beansprucht keine Eigentümerschaft an oder Kontrolle über Content, der von Ihnen über Google-Dienste übermittelt, gepostet oder angezeigt wird.“

Ziemlich verwirrend finde ich, dass hier ganz allgemein von „Google-Dienste“ und nicht vom Dienst „Blogger“ speziell die Rede ist. Das wiederspricht sich meiner Meinung nach mit den weiter oben zitierten Nutzungsbedingungen. Also ich denke, dass hier ein bisschen mehr Klarheit angebracht wäre. Ich werde mir jedenfalls in Zukunft zwei Mal überlegen, welche Inhalte ich an Google verschenke ;-).