Der MacBook-Flash

Ich habe gerade in meinen RSS-Reader geguckt und gemerkt, dass ich 170 ungelesene Beiträge von MacTechNews.de habe. Als ich anfangen wollte, diese abzuarbeiten, fiel mir auf, dass mich das ganz schön langweilen würde. Das liegt nicht daran, dass dies eine schlechte Internetseite ist – ganz im Gegenteil. Als ich im Juli dieses Jahres mein Macbook bekam und eigentlich schon Wochen vorher, war sie mir ein treuer Begleiter, der mich mit kurz und knackig geschriebenen News versorgte.

Das klingt jetzt vielleicht so, als wolle ich die Seite nicht mehr besuchen, doch das stimmt nicht. Mir ist nur klar geworden, dass der Flash, den ich hatte, nachdem ich mich in Mac OS X reingearbeitet hatte, nachgelassen hat. Ich habe mich daran gewöhnt, dass das Betriebssystem gut durchdacht und einfach zu bedienen ist und mich äußerst selten mit Abstürzen, Hängern oder sonstigen Überraschungen ärgert. Das MacBook hat sich einfach in mein Leben integriert. Aber zum Glück gibt es ja noch meinen Arbeitgeber, der mich dafür bezahlt, dass ich die meiste Zeit mit Windows XP und ab und zu auch mit Windows Vista arbeiten muss. Hier bringen mich ständig abstürzende oder nicht reagierende Programme, eine unlogisch aufgebaute grafische Oberfläche und schlecht durchdachte Bedienbarkeit dazu, meinen MacBook wieder schätzen zu lernen.

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, irgendwann wieder zu Windows zurückzuwechseln. Eher würde ich zu Linux wechseln, was ja stabiler als Windows läuft. Nur würde mir hier die durchdachte Bedienbarkeit fehlen. Es gibt sicherlich Anwendungen, die auf Windows-Maschinen besser laufen. Der einzige Grund jedoch, welcher mich evtl. dazu bewegen könnte, wieder Windows zu installieren, wäre ein gutes Computerspiel. Denn auf diesem Gebiet wird der Mac noch ziemlich vernachlässigt, auch wenn Besserung in Sicht ist. Doch zum Spielen bevorzuge ich immernoch Spielkonsolen. Doch das ist ein anderes Thema.

Also, um es nochmal zusammenzufassen: Der MacBook-Flash hat zwar nachgelassen. Aber ich werde immer wieder daran erinnert, dass es für mich zur Zeit keine bessere Alternative gibt. Summa summarum bin ich sehr mit dem MacBook sehr zufrieden!

Ich freue mich wie immer über eine rege Nutzung der Kommentarfunktion ;-).

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13 Antworten to “Der MacBook-Flash”

  1. macfriesenjung Says:

    Ist schön das von dir zu lesen, man sollte vom Arbeitgeber eine Gefahrenzulage bekommen das man an Windows arbeiten muss. Ich stimm dir bei deine Ausführungen voll und ganz zu. Auch ich werde nicht wieder zu Microsoft gehen. Wie man merken kann meine Aussage bezieht sich auf mehr wie nur das MacBook das einzige wo Apple sich bei mir noch nicht durchsetzen kann ist ein Handy da bleib ich bei SE

  2. picardtux Says:

    ich kann euch da nicht verstehen, ich setze das ein was gebraucht wird.
    zu hause habe ich windows xp, linux (debian) und ibookG4 mac os x.
    alles hat vor und nachteile.

    ich habe mir in meinem linux selbstudium, das waren etwa 3-4jahre, angewöhnt flexibel zu sein.

    ich nutze software die ich auf allen OS nutzen kann, ich zähle mal auf.
    Browser: firefox
    Mail: Thunderbird
    Office: Openoffice (ibookG4 Microsoft Office wegen power)
    Editor: vim
    Grafik: Gimp
    TV-zeitung: TV-Browser
    Filesharing: Azureus
    Download: wget
    Irc: xchat
    Player: vlc
    das soll keine komplette liste sein, nur mal ein vorgeschmack, das es möglich ist flexibel zu sein als nutzer.

    gruss

  3. macfriesenjung Says:

    Wir setzen auch ein was gebraucht wird aber das war garnicht das Thema es ging doch mehr darum das man sich innerhalb kürzester Zeit an den Mac gewöhnt hat und sich auch nicht mehr vorstellen kann zu Wechseln.
    Und wenn du schon sagst du hast 3-4Jahre gebraucht um dich einzufuchsen, das geht ja garnicht.

  4. picardtux Says:

    Und wenn du schon sagst du hast 3-4Jahre gebraucht um dich einzufuchsen, das geht ja garnicht.
    ein studium brauch halt seine zeit, bis man ein OS kennt.

    klar habe ich mir in der zeit auch perl php, linux als server, mysql usw angeschaut ;P

    aber max lernt man auch nicht an einem abend

    und klar wollt ihr euren mac nicht missen, ihr kennt ja nur das unix ;P

  5. macfriesenjung Says:

    Ich würde nie behaupten das man ein BS von heut auf morgen kennelernt, aber ich seh auch keinen sinn darin das man da so lang für braucht.
    Was am Mac auf alle Fälle super ist aufklappen und in der Ersten Std hat man schon kreative Sachen fertig.

  6. sralihn Says:

    @picardtux
    Dein Kommentar hat zwar wenig mit meinem Beitrag zu tun aber trotzdem danke! 😉

    Ich weiß zwar nicht genau, was du damit sagen willst, aber ich setzte auch das ein, was gebraucht wird. Und ich setze auch ein, was die Arbeit erleichtert und was mir Spaß macht. Aber ich glaube, das macht jeder, oder? Und ich sitze auch mal mit meinem Vater vor seinem PC, wo Ubuntu installiert ist und vorm PC meiner Frau, auf dem Windows XP läuft – meistens, um ihnen irgendwobei zu helfen.

    Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ich auf meinem MacBook Mac OS X, Windows und Linux installiert habe und unter allen drei Betriebssystemen, so wie du es beschreibst, dann sowieso die selben Programme laufen, und dass ich dadurch dann flexibler bin. Ich würde das eher ziemlich umständich finden. Ich habe mich halt für das Betriebssystem entschieden, welches für mich am besten ist, und das benutze ich.

    Ich kann aber auch verstehen, dass es für einige sinnvoll sein kann, wenn man mehrere Betriebssysteme einsetzt. Bloß für mich ist es das halt nicht.

    Aber [retorische Pause] bin ich deshalb ein schlechterer Mensch? Ich glaube ja ;-).

  7. puempel Says:

    Ich finde das gut, dass du deine positiven Erfahrungen mit dem Mac OS gemacht hast.

    Ich werde aber nicht näher hier drauf eingehen, weil ich angst habe gedissst zu werden 😉

    Leider habe ich bisher nur Erfahrungen mit den Betriebssystemen von Microsoft gemacht. Linux habe ich bisher nur einmal genutzt um mein System zu retten.

  8. picardtux Says:

    Linux habe ich bisher nur einmal genutzt um mein System zu retten.
    das doch ein anfang 🙂

  9. Xcion Says:

    … „Eher würde ich zu Linux wechseln, was ja stabiler als Windows läuft“ …

    Halte ich für ein Gerücht!!!

  10. picardtux Says:

    wiso das xcion?

    okay, ein windows xp, mac os x 10.x verglichen mit einem kernel 2.6.x tun sich meiner meinung nach nicht viel in der stabilität.

    wenn man mit einem Betriebsystem umgehen kann laufen alle drei sehr gut.

    nur linux schützt den user etwas besser vor sich selber 😉

  11. macfriesenjung Says:

    Ich weis echt nicht ob man den Handelsüblichen DAU oder das System schützt weil über die Hälfte der Einstellungen nie gefunden wird. Und XP und Mac OS X miteinander im Punkto Stabilität zu vergleichen ist aber sowas von törricht.

  12. Mal wieder selber was machen « ServuZ MaX Guat Says:

    […] gut hat mir aber der hier gefallen. Warum sollte nun klar […]

  13. Linux ist kein Betriebssystem | MacFriesenjung Says:

    […] hab es mir doch schon so gedacht. Allein wenn man manche Diskussionen liest nutzen die User des BS auch den Weichspüler. « Sponk des Tages […]

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