Archive for Januar 2008

Filmemangel bei Amango?

Januar 25, 2008

Der Online-DVD-Verleihdienst Amango scheint zur Zeit im Verhältnis zur Anzahl der Kunden zu wenige Filme zu haben. Bisher war es immer so, dass sofort nach Eintreffen eines zurückgeschickten Films ein Film von der Wunschliste zugeschickt wurde.

Letzte Woche habe ich jeweils Dienstag und Mittwoch einen Film zurückgeschickt. Diese sind jeweils am nächsten Tag bei Amango angekommen und wurden auf deren Website ausgetragen. Wenn es so wie immer gelaufen wäre, hätte ich am Donnerstag und am Freitag einen neuen Film bekommen. Dieses mal jedoch wurden diese erst am Freitag verschickt, kamen also erst am Samstag an. Okay, dies war bis dato ein Einzelfall, aber trotzdem ärgerlich.

Das war letzte Woche. Aber gestern wurde uns ein Film geschickt, der auf dem letzten Platz unserer Wunschliste war (Platz 50), also die niedrigste Priorität hatte. Okay, davon waren 11 Filme noch nicht erschienen. Es blieben aber trotzdem noch 39 verfügbare Filme. Und auf der Hilfseite von Amango steht:

Idealerweise sollten sich immer 20 bis 30 Titel in der Wunschliste befinden, damit wir einen kontinuierlichen Verleih an Sie gewährleisten können.

Okay, das war vielleicht mal so. Zur Zeit sollte man jedoch wohl besser ein paar mehr Filme auf die Liste packen ;-).

Man muss sich das mal bildlich vorstellen: Ich gehe in eine Videothek, um mir einen Film auszuleihen. Weil ich ein pfiffiges Kerlchen bin, habe ich mir vorher schon eine Liste mit 40 Filmen gemacht, die ich gern sehen möchte. Ich klappere die Liste nach und nach ab. Und weil ich mich vorher zufällig mit einer Überdosis Baldrian zugedröhnt habe, verliere ich auch nach dem 38. Film, der leider schon verliehen ist, nicht die Geduld. Der 39. Film ist schließlich da und kann ausgeliehen werden. Ganz schön heftig, oder?

Vielleicht liegt es ja daran, dass Amango zur Zeit einen enormen Kundenzuwachs hat und mit dem Nachkaufen von Filmen nicht nachkommt. Ich werde das auf jeden Fall beobachten. Im Moment ist das jedenfalls nicht sehr zufriedenstellend. Wenn Amango sich nicht in Kürze ein paar mehr Filme auf Lager legt, bin ich da verschwunden. Die Kündigungsfristen sind ja zum Glück sehr human.

Links:

Trommeln zu Super Mario Bros 2

Januar 24, 2008

Sich über Hoppes Welt auf dem Laufenden zu halten, kann sich lohnen. Als ich gerade mal wieder auf Marcos Twitter-Seite nach Hinweisen auf den Startschuss für seinen Podcast suchte, fand ich dort einen Beitrag, der zu folgendem Video führte:

Also ich finde es einfach nur beeindruckend!

(Da ich es nicht geschafft habe, das Video von CollegeHumor hier einzubauen, habe ich es für euch bei YouTube rausgesucht.)

Das Radio, das sich dem eigenen Geschmack anpasst

Januar 22, 2008

Ich bin bestimmt mal wieder einer der letzten, der auf diese Seite gestoßen ist. Aber ich habe auch schon gemerkt, dass sie nicht jedem ein Begriff ist. Und das ist Grund genug, darüber zu berichten. Es geht um Last.fm. Vor einiger Zeit habe ich von einem Arbeitskollegen einen Link zu dieser Seite bekommen. Damals habe ich aber einfach nur auf den Play-Button geklickt, irgendwelche elektronische Musik gehört, die mir ganz gut gefiel, mich aber nicht weiter damit beschäftigt.

Dann habe ich in meinem letzten Mister-Wong-Newsletter wieder Last.fm empfohlen bekommen. Dabei stand der Text „das größte soziale Musiknetzwerk“. Das hat mich dann neugierig gemacht, und ich habe mir die Seite mal angesehen. Da stand dann „Gestalte dein eigenes Radio …erstelle eine Radiostation, die Musik spielt, die du magst.“ Das klang echt verlockend.

Natürlich habe ich mich sofort angemeldet. Gut fand ich, dass man dafür nicht einmal zwingend eine E-Mail-Adresse angeben muss. Es reicht ein Benutzername und ein Passwort. Während der Anmeldung wurde ich aufgefordert, die Software zu installieren, die es übrigens für Windows, Mac OS X und Linux gibt. Man kann das Angebot aber auch über den Flashplayer der Website nutzen. Nach der einfachen Installation der Software wurde ich aufgefordert, einen Interpreten einzugeben. Danach wurde dann Musik von diesem Interpreten und ähnliche Musik gespielt nach dem Prinzip „Hörer, die diesen Interpreten hören, hören auch folgende Interpreten…“. Das allein war schon beeindruckend. Last.fm merkte sich dabei jedes Lied, das ich eine bestimmte Zeit gespielt, also nicht übersprungen hatte, und nach einiger Zeit wurden mir „Nachbarn“ angezeigt. Das sind andere Last.fm-Benutzer mit einem ähnlichen Musikgeschmack.

Nach einer gewissen Zeit „kennt“ Last.fm den persönlichen Musikgeschmack schon recht gut, und man kann gegen eine Gebühr von 2,50€ im Monat seinen eigenen Radiosender hören, der auf den eigenen Geschmack angepasst ist. Komischerweise kann man die Sender von vorher angelegten Freunden kostenlos hören. Es gibt jedoch noch einen anderen Sender, der sich „Meine Nachbarn“ nennt. Dieser spielt Musik, die dem errechneten Musikgeschmack der Nachbarn entspricht. Und da die Nachbarschaft sich ständig dem eigenen Hörverhalten anpasst, entspricht die Musik dieses Senders auch immer mehr dem eigenen Musikgeschmack. Ich höre jedenfalls meistens „Meine Nachbarn“ und bin schon auf sehr interessante Musik gestoßen.

Ich bin jetzt schon begeistert von diesem Dienst, obwohl ich ihn noch nicht lange nutze. Deshalb kann dies auch keine vollständige Vorstellung sondern nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein. Schon jetzt könnte ich noch viel mehr über Last.fm berichten, aber dieser Beitrag sollte erstmal nur neugierig machen.

Links:
Last.fm – das größte soziale Musiknetzwerk
mein Musikprofil bei Last.fm

Schreibt mir Kommentare, wie Ihr diesen Dienst findet oder falls Ihr Fragen oder Tipps habt!

Virentausch

Januar 4, 2008

Ich wünsche euch allen noch ein frohes neues Jahr und hoffe, dass ihr schön Silvester gefeiert habt.

Ich war Silvester ein bisschen erkältet. Schon einen Tag vorher habe ich den Arbeitstag nur mit diversen Halsschmerztabletten überstanden. Dazu kam dann noch Husten und ein Gefühl des nicht ganz fit seins. Trotzdem sind mein Schatz und ich zur lange geplanten Silvesterparty gegangen, die auch sehr spaßig war. Ich habe mich mit dem Alkohol ziemlich zurückgehalten, da ich so schon genug geflasht war.

Nachdem wir drei Stunden auf unser Taxi gewartet hatten, ging es dann um ca. 5:30 Uhr nach Hause. Irgendwann am frühen Nachmittag wurden wir dann wach, und ich merkte schnell, dass dies ein Tag werden würde, an dem nonverbale Kommunikation von mir bevorzugt wird. Meine Stimme war fast weg! Ich konnte nur noch sehr leise und in dunkler Stimmlage reden, alles andere kam nur als eine Mischung aus Krächzen und Piepsen heraus. Dazu kam noch, dass ich die ganze Zeit nur Husten musste. Hierzu keine weiteren Details wegen Ekeligkeit.

Am nächsten Tag hätte ich eigentlich wieder arbeiten müssen. Leider war meine Stimme anscheinend immernoch im Jahr 2007 hängen geblieben, und so ließ ich mich krank schreiben. Irgendwann rief meine Frau mich von der Arbeit aus an und sagte mir, ihr ginge es ziemlich schlecht. Ihr wäre übel und es wäre vielleicht nicht verkehrt, wenn ich sie später abholen könnte. Das wäre kein Problem gewesen, denn dank Penicillin, Grippostat und ACC akut Hustenlöser fühlte ich mich durchaus im Stande Auto zu fliegen … ääh fahren. Aber sie rief mich später an, dass sie selbst fahre kann, aber dass ich schon mal gucken soll, wer Notdienst hat. Also Arzt rausgesucht und als sie nach Hause kam mit ihr hingefahren. Als wir da waren, bekam sie plötzlich Durchfall. Diagnose: Magen- und Darmgrippe und bis Freitag krank geschrieben! Als sie dann wieder zu Hause war, schlief sie sage und schreibe 19(!) Stunden am Stück! Normalerweise kann sie nicht lange ruhig sitzen geschweige denn liegen, selbst dann nicht, wenn sie krank ist!

Schon echt komisch. So waren wir beide krank geschrieben mit unterschiedlichen Krankheiten und konnten uns zu Hause gegenseitig die Ohren volljammern, wie schlecht es uns ginge.

Heute ging es meinem Schatz und mir zum Glück schon viel besser – bis vor ca. 2 Stunden. Denn seitdem war ich ca. im 10-Minuten-Takt auf der Toilette. Echt toll! Jetzt bin ich mit der Erkältung fast durch, und jetzt mach ich den selben (im wahrsten Sinne des Wortes) Scheiß auch noch durch, den meine Frau gerade hinter sich gebracht hat. Und ich dachte, mir könne nichts passieren, da ich fleißig am Penicillin schlucken bin, aber denkste! Zum Glück ist mir dabei nich auch noch übel, aber das kann ja noch kommen.

Also hätte ich das gestern schon gewusst, hätte ich mir sicherlich kein Essen vom Chinesen geholt. Mittlerweise fühlt es sich nämlich so an, als würde ich Lava scheißen – nur viel flüssiger.