Das Radio, das sich dem eigenen Geschmack anpasst

Ich bin bestimmt mal wieder einer der letzten, der auf diese Seite gestoßen ist. Aber ich habe auch schon gemerkt, dass sie nicht jedem ein Begriff ist. Und das ist Grund genug, darüber zu berichten. Es geht um Last.fm. Vor einiger Zeit habe ich von einem Arbeitskollegen einen Link zu dieser Seite bekommen. Damals habe ich aber einfach nur auf den Play-Button geklickt, irgendwelche elektronische Musik gehört, die mir ganz gut gefiel, mich aber nicht weiter damit beschäftigt.

Dann habe ich in meinem letzten Mister-Wong-Newsletter wieder Last.fm empfohlen bekommen. Dabei stand der Text „das größte soziale Musiknetzwerk“. Das hat mich dann neugierig gemacht, und ich habe mir die Seite mal angesehen. Da stand dann „Gestalte dein eigenes Radio …erstelle eine Radiostation, die Musik spielt, die du magst.“ Das klang echt verlockend.

Natürlich habe ich mich sofort angemeldet. Gut fand ich, dass man dafür nicht einmal zwingend eine E-Mail-Adresse angeben muss. Es reicht ein Benutzername und ein Passwort. Während der Anmeldung wurde ich aufgefordert, die Software zu installieren, die es übrigens für Windows, Mac OS X und Linux gibt. Man kann das Angebot aber auch über den Flashplayer der Website nutzen. Nach der einfachen Installation der Software wurde ich aufgefordert, einen Interpreten einzugeben. Danach wurde dann Musik von diesem Interpreten und ähnliche Musik gespielt nach dem Prinzip „Hörer, die diesen Interpreten hören, hören auch folgende Interpreten…“. Das allein war schon beeindruckend. Last.fm merkte sich dabei jedes Lied, das ich eine bestimmte Zeit gespielt, also nicht übersprungen hatte, und nach einiger Zeit wurden mir „Nachbarn“ angezeigt. Das sind andere Last.fm-Benutzer mit einem ähnlichen Musikgeschmack.

Nach einer gewissen Zeit „kennt“ Last.fm den persönlichen Musikgeschmack schon recht gut, und man kann gegen eine Gebühr von 2,50€ im Monat seinen eigenen Radiosender hören, der auf den eigenen Geschmack angepasst ist. Komischerweise kann man die Sender von vorher angelegten Freunden kostenlos hören. Es gibt jedoch noch einen anderen Sender, der sich „Meine Nachbarn“ nennt. Dieser spielt Musik, die dem errechneten Musikgeschmack der Nachbarn entspricht. Und da die Nachbarschaft sich ständig dem eigenen Hörverhalten anpasst, entspricht die Musik dieses Senders auch immer mehr dem eigenen Musikgeschmack. Ich höre jedenfalls meistens „Meine Nachbarn“ und bin schon auf sehr interessante Musik gestoßen.

Ich bin jetzt schon begeistert von diesem Dienst, obwohl ich ihn noch nicht lange nutze. Deshalb kann dies auch keine vollständige Vorstellung sondern nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein. Schon jetzt könnte ich noch viel mehr über Last.fm berichten, aber dieser Beitrag sollte erstmal nur neugierig machen.

Links:
Last.fm – das größte soziale Musiknetzwerk
mein Musikprofil bei Last.fm

Schreibt mir Kommentare, wie Ihr diesen Dienst findet oder falls Ihr Fragen oder Tipps habt!

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4 Antworten to “Das Radio, das sich dem eigenen Geschmack anpasst”

  1. macfriesenjung Says:

    Hey das ist doch mal so geschrieben das ich den auch mal teste wie ist das wenn man das kostenlos weiternutzt hast du das auch getestet.

  2. sralihn Says:

    Also das, was man am Anfang nutzen kann, kann man auch dauerhaft weiternutzen. Es ist nicht so, dass der Dienst nach einer gewissen Zeitspanne eingeschränkt wird oder so. Es sei denn natürlich, es ändern sich mal die Nutzungsbedingungen. Der Hauptvorteil beim Abo ist, dass man einen eigenen Sender hat, der sich dem eigenen Geschmack anpasst. Aber mir reicht der kostenlose Radiosender „Meine Nachbarn“, der meinem persönlichen Geschmack auch recht nahe kommt, da die Nachbarn sich ja auch automatisch anpassen. Alle anderen Vorzüge kann man hier nachlesen.

  3. picardtux Says:

    last.fm hat mich bis dato noch nicht gereizt, aber dein artikel ist klasse geschreiben das man lust auf last.fm bekommt!

    aber mal zurück zur wirklichkeit im zeitalter von stasiVZ, googlebrother und allen anderen bösen daten spionen 😉

    Dann habe ich in meinem letzten Mister-Wong-Newsletter wieder Last.fm empfohlen bekommen. Dabei stand der Text “das größte soziale Musiknetzwerk”. Das hat mich dann neugierig gemacht, und ich habe mir die Seite mal angesehen. Da stand dann “Gestalte dein eigenes Radio …erstelle eine Radiostation, die Musik spielt, die du magst.” Das klang echt verlockend.
    dazu lies mal Soziale Netze Datenklau so einfach wie nie!

    wenn es nicht stört das seine profile vermarktet werden…

    ich habe mal etwas geschaut, in den faq steht:
    http://www.lastfm.de/help/faq/?category=Der+Service#1021
    das ja okay, aber wo ist die Datenschutzseite?
    http://www.lastfm.de/help/privacy.php

    okay, das nur mal als anmerkung 🙂

  4. knumpe Says:

    „Ich bin bestimmt mal wieder einer der letzten, der auf diese Seite gestoßen ist.“

    Nee…ich erst gestern.

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