Archive for Februar 2008

Kam ein Stöckchen geflogen…

Februar 16, 2008

Da schmeißt mir meine Frau Sonja einfach ein Stöckchen zu, und ich soll das jetzt an 5 Leute weiterwerfen. Das wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn ich das gleich am 10. Februar getan hätte. Aber jetzt haben die meisten Blogger, deren Blogs ich lese, das gleiche Stöckchen von anderen Seiten zugeworfen bekommen – darunter picardtux, von dem ich dieses zwei Tage später auch nochmal zugeworfen bekam. Egal, ich finde schon ein paar Opfer ;-).

Die Aufgabe:

    • Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat).
    • Öffne das Buch auf Seite 123.
    • Finde den fünften Satz.
    • Poste die nächsten drei Sätze.
    • Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger!

    Okay, ich habe mich für „Eragon – Der Auftrag des Ältesten“ von Christopher Paolini entschieden

    Binnen weniger Sekunden stand das strohgedeckte Dach in Flammen. Roran raufte sich fluchend die Haare, sein Gesicht war tränenüberströmt. Das war der Grund, weshalb unbedachtes Zündeln ein Verbrechen war, das einen in Carvahall an den Galgen bringen konnte.

    Das Stöckchen bekommen folgende Blogger zugeworfen (ich betrachte Podcaster jetzt einfach mal als Audioblogger):

    1. Milchschnittchen (weil sie sehr gerne bis zum Morgengrauen liest, und das im doppelten Sinne)
    2. derbremer (weil er einen tollen Blog hat, und damit er endlich mal wieder etwas schreibt)
    3. Öhrk (weil er einen klasse Podcast macht, aber bitte keine Dummheiten damit anstellen 😉 )
    4. Meiky (weil er ständig neue Ideen für seinen Podcast hat)

    Puh, das war gar nicht so leicht. Ich hoffe, die Podcaster nehmen es mir nicht übel, dass sie mit solchen Bloggersitten belästigt werden ;-). Ich bin gespannt, wer das Stöckchen an wen weiterwirft!

    Funkturm

    Februar 16, 2008

    Gerade ist mir aufgefallen, dass ich vergessen habe, unter „sralihn hört“ den Podcast „Funkturm“ zu verlinken! Das habe ich natürlich sofort nachgeholt. Ich habe die Liste zwar mehrmals durchgesehen, aber ich habe ausgerechnet den wichtigsten Podcast vergessen. Und auch im Nachhinein ist es mir nicht aufgefallen.

    Tom Funker – der Macher dieses Podcasts – beglückt seine Fans in unregelmäßigen Abständen mit selbst produzierten Hörspielen. Er schafft es, mit teilweise ziemlich durchgeknallten Geschichten und passender Hintergrundmusik und passenden Geräuschen, den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Meine Frau fragt mich zwar immer, was ich da für einen Schwachsinn höre, aber sie ist auch kein großer Comedy-Fan.

    Ich rate hiermit jedem, der den Funkturm noch nicht kennt, sich diesen einmal anzuhören und gleich mit FT 000 – Das Promo anzufangen.

    Funkturm

    Am Wochenende arbeiten bei Scheißegeruch

    Februar 16, 2008

    Ich gehöre dieses Wochenende zu den „Glücklichen“ in unserer Firma, die arbeiten dürfen. Eigentlich kam ich mit guter Laune hierher. Aber als ich die Tür zum Firmengebäude aufmachte, kam mir eine Duftwolke entgegen, die nach Scheiße roch. Ich und einige Kollegen meinen jedenfalls, dass es draußen besser roch. Andere sagen hingegen, es habe draußen auch schon so gerochen. Also ich weiß nicht, ob der Geruch aus irgendeinem ausgetrockneten Gulli im Gebäude kommt (was hier leider sehr oft passiert und an Gestank kaum zu überbieten ist) oder von draußen. Aber es kommt mir so vor, als ob es von Minute von Minute schlimmer wird. Man kann also sagen, dass der Tag schon scheiße anfängt ;-).

    Unnötige Anglizismen für den Unterstrich und Aussprache von Internetadressen

    Februar 8, 2008

    So, dann will ich mal loslegen mit der Liste von meiner Meinung nach unnötigen Anglizismen.

    Mir werden auf der Arbeit von Kunden oft E-Mail-Adressen vorgelesen. Schon bei einer so einfachen Aufgabe hat der Kunde die Möglichkeit zu zeigen, wie toll er ist, indem er statt „Unterstrich“ „Underline“ oder – noch prolliger – „Underscore“ sagt.

    Den gleichen Zweck erfüllt das Wort „blank“ (sprich: blänk) , wofür man genauso gut „Leerzeichen“, „Leerschritt“ oder wenn man sprechfaul ist „leer“ sagen kann (z.B. beim Vorlesen von Seriennummern). Aber das klingt natürlich nicht halb so cool ;-).

    Nicht so schlimm finde ich es, wenn ein Kunde bei Internetadressen, die auf „.com“ enden, „dot com“ sagt, weil Dotcom auch im Deutschen als Bezeichnung für Unternehmen verwendet wird, die (laut Wikipedia) „insbesondere im Zusammenhang mit dem Internet Dienstleistungen anbieten“. Richtig weh tut es allerding, wenn jemand zu „.de“ „dot D E“ sagt (das kommt tasächlich vor!). Das geht gar nicht!

    Unnötige Anglizismen

    Februar 8, 2008

    Es gibt Anglizismen, die sinnvoll sind, wie z.B. „Computer“. Und es gibt Anglizismen, die unnötig sind, weil es entsprechende deutsche Wörter gibt, die man genauso gut gebrauchen kann, wie z.B. „Underline“ (Unterstrich) Die schlimmsten Anglizismen jedoch sind diejenigen, die einfach nur den Zweck erfüllen sollen, einen auf dicke Hose zu machen bzw. nicht vorhandenes Fachwissen zu kaschieren. Hier fehlt oft nur der Mut zu sagen: „Tut mir leid, da kenne ich mich nicht so gut aus.“ Stattdessen machen viele sich dann mit dem sinnlosen und oft auch falschen Gebrauch von Fremdwörtern unsympatisch, anstatt einzusehen, dass man sich nicht mit allem auskennen kann.

    In der nächsten Zeit werde ich anfangen, unnötige Anglizismen und Anglizismen der letztgenannten Gruppe, für die ich noch keinen treffenden Namen gefunden habe, zu sammeln. Wie ich das genau aufziehen werde, weiß ich allerdings noch nicht.

    „Spick mich“ lehrt schlechten und bösen Lehrern das fürchten ;-)

    Februar 6, 2008

    Ich hab zwar schon vorher von „Spick mich“ gehört, bin jetzt aber wieder durch den ComputerClub Zwei darauf gestoßen, die in ihrer 87. Podcastfolge darüber berichteten.

    „Spick mich“ ist ein Portal für Schüler, in dem diese unter anderem ihre Lehrer und ihre gesamte Schule in verschiedenen Kategorien mit Schulnoten bewerten können. Es versteht sich von selbst, dass das einigen Lehrern sauer aufstößt und diese versuchen, gerichtlich dagegen vorzugehen. Allerdings mit wenig Erfolg! Das Oberlandesgericht Köln hat im November 2007 entschieden, dass die Benotung von Lehrern dem Recht auf freie Meinungsäußerung entspricht.

    Auch wenn es für mich keinen großen Nutzen mehr hat, freue ich mich sehr, dass es so etwas gibt! Ich habe Lehrer gehabt, die einige Schüler ungerecht behandelt haben, nur weil sie diese nicht besonders mochten. Oder es wurden beim Lehrer beliebte Schüler besser behandelt und benotet. Genauso gab es Lehrer, die sich nie auf den Unterricht vorbereitet hatten und dann Fragen in Klausuren gestellt haben, die nie besprochen wurden. In solchen Fällen war man bisher immer machtlos. Selbst Beschwerden beim Direktor haben alles meistens nur noch schlimmer gemacht. Genauso gab es natürlich auch gerechte Lehrer, die ihren Job sehr ernst genommen haben.

    Es ist zwar nur ein Anfang. Aber jetzt bekommen die Lehrer einen Grund geliefert, sich ein bisschen ins Zeug zu legen und sich im Unterricht nicht wie Arschlöcher zu benehmen. Ich hoffe, dass dieses Portal zahlreich und seriös genutzt wird und eine Zukunft hat.

    Links:

    Tipp: Blog zur Volksverarschung von Pro7: The next Uri Geller

    Februar 5, 2008

    Heute abend ist es wieder so weit. Pro7 versucht, seine Zuschauer für blöd zu verkaufen. In der Show „The next Uri Geller“ werden laut Aussage von Pro7 wieder einmal „unglaubliche Phänomene“ gezeigt, die von sogenannten Mentalisten vorgeführt werden. Ich halte die Leser meines Blogs natürlich für so intelligent, dass sie nicht darauf hereinfallen. Aber glaubt mir, es gibt genügend, die das alles für bare Münze nehmen!

    Wenn ihr euch – so wie ich – trotzdem die Show ansehen werdet und wissen wollt, wie die Tricks funktionieren, solltet ihr euch unbedingt mal folgende Seite ansehen. Dort werden heute abend wahrscheinlich schon vor dem Ende der Sendung wieder alle angeblichen Mentalisten entlarvt werden ;-).

    Link: Die Tricks – The next Uri Geller