Archive for April 2008

OHROPAX Soft – Endlich Ruhe!

April 23, 2008

Da mich gestern Baustellenlärm um den Schlaf gebracht hat, habe ich mir gestern vor der Arbeit OHROPAX Soft im 10er-Pack bei einer Apotheke gekauft. Ich habe mich für diese Sorte entschieden, weil man die Ohrstöpsel mehrfach verwenden kann und sie nicht wie die anderen durch Zurechtkneten an die eigenen Ohren anpassen muss. OHROPAX Soft sind aus Schaumstoff, und man muss sie einfach der Länge nach zwischen Daumen und Zeigefinger rollen, bis sie eine dünne Wurst ergeben und dann ins Ohr schieben, während man dieses mit der anderen Hand hochhält. Dann hält man den Ohrenstöpsel noch kurz fest, bis er sich wieder ausgedehnt hat. Dies hat bei mir beim ersten Mal geklappt und ich hatte sofort meine Ruhe.

Zuerst habe ich noch meinen eigenen Puls gehört, aber das verschwand nach ein paar Minuten. Genauso stand es auch in der Anleitung. Und ich musste mich noch an den Druck gewöhnen, den der Stöpsel von innen auf mein Ohr ausgeübt hat. Aber auch das ging nach einiger Zeit. Das einzige, was ich an Lärm gehört habe, war eine Flex in Nachbars Garten, da dort Steine bearbeitet wurden. Aber das auch nur, weil das Fenster auf war. Als ich das Fenster dann geschlossen hatte, war wieder Ruhe im Karton.

Ich kann Ohropax Soft jedem weiterempfehlen, der ungestört schlafen oder einfach mal seine Ruhe haben möchte. Das Produkt wurde auch von Öko Test mit „sehr gut“ bewertet (Ausgabe 9/2006). Laut Herstellerseite soll man sie in jeder Apotheke und in vielen Drogeriemärkten kaufen können.

Links:

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Um den Schlaf gebracht…

April 22, 2008

Heute früh war ich erst um ca. 03:45 Uhr in der Heia, weil ich bis 2 Uhr arbeiten musste. Ich übernachtete bei meinen Eltern, und da ich dort kein gut abdunkelndes – weil weißes – Rollo habe (das alte hat leider den Geist aufgegeben), klemmte ich vorsorglich noch ein dunkles Handtuch ins Fenster. Im Bett hörte ich noch Meiky’s Podcast und war schätzungsweise um 04:20 Uhr im Reich der Träume. Das war auch im letzten Moment, denn der erste Vogel draußen kündigte bereits an, dass der Gefiederterror jeden Moment losginge. Und ich wohne hier unter einem Schrägdach, das Geräusche von außen nicht viel besser abwehrt als ein Zelt. Mein Wecker sollte um 12 Uhr klingeln.

Doch ab kurz vor zehn machte eine Baustelle beim Nachbarn dem Wecker Konkurrenz, so dass ich bis 12 Uhr eh nicht mehr pennen konnte und ich beim Klingeln des Weckers schon wach war. Ich machte den Wecker aus und stand sofort auf, obwohl der Lärm ironischerweise mit dem Klingeln sofort aufhörte, da die Arbeiter wahrscheinlich Mittagspause machten. Aber länger liegen zu bleiben hätte wohl auch keinen Sinn mehr gemacht.

Heute werde ich mir wohl Ohropax kaufen, da in dieser Nachbarschaft der Irrglaube herrscht, dass einen der Schlag trifft, wenn man bei Nichtregenwetter länger als 48 Stunden nichts im Garten getan hat. So wird es morgen früh bei schönem Wetter bestimmt wieder laut werden. Das Problem ist dann aber, dass ich meinen Wecker dann nicht hören werde. Es gibt zwar z.B. einen Wecker von Philips, der mit Licht weckt. Aber ich glaube nicht, dass ich davon Wach werde, da es hier im Zimmer selbst mit dem vorgespannten Handtuch so hell ist, dass der Helligkeitsunterschied wahrscheinlich zum Wecken zu gering sein wird. Wenn jemand Tipps für mich hat oder weiß, wo man Ohropax herbekommt (Supermarkt, Apotheke,…) oder sonst etwas dazu schreiben möchtet, nutzt doch bitte die Kommentarfunktion!

Restaurantbesuch des Grauens

April 21, 2008

(Diesen Beitrag habe ich gestern abend geschrieben)

Heute Abend wollten meine Frau und ich Pizza essen gehen und haben uns zur Abwechslung mal nicht für unseren Stammitaliener sondern für ein italienisches Restaurant im Nachbarort entschieden. Wir hatten von dort vorher schon mal etwas kommen lassen, und es schmeckte uns sehr gut.

Da die Außenwände des Restaurants hauptsächlich aus Glas bestanden, konnte man von draußen schon sämtlichen Gästen auf den Tisch gucken.

Die Inneneinrichtung wirkte auch nicht sehr einladend und wirkte wie eine Halle, in der die Tische ohne jegliche Abtrennungen nebeneinander standen. Dazu kam, dass eine anscheinend in Zeitnot befindliche Bedienung mit extrem lauten Schuhwerk eine unglaubliche Hektik verbreitete, während sie buchstäblich durch den Landen über Parkett und Fliesen rannte. Auch für eine Begrüßung unsererseits blieb keine Zeit. „Speise- oder Eiskarte?“ rief sie uns von weitem zu. Wir entschieden uns für die Speisekarte.

Nach einiger Zeit kam dann ein junger Kellner und nahm unsere Bestellung auf. Da wir auch eine Vorspeise bestellt hatten (Salat und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter) wunderten wir uns ziemlich, dass nach 35 Minuten immernoch kein Essen kam. Kurz danach rannte die Bedienung mit den lauten Schuhen an unserem Tisch vorbei, aber statt eines Hinweises auf den Verbleib unserer Speisen hatte sie nur einen verzweifelten Blick zu bieten. 

Irgendwann kam sie dann aber doch mit Salat und Pizzabrötchen an. Für Verwirrung sorgte dann aber die Aussage „Die Pizza kommt gleich“. Eigentlich wollte ich erst die Vorspeise essen, aber vielleicht meinte sie es ja nicht so. Aber zu früh gefreut. Direkt danach kam sie mit unseren beiden Pizzen an. Ich sagte ihr, dass ich das eigentlich so kenne, dass die Vorspeise vor dem Hauptgericht kommt. Sie sagte darauf, dass der Kellner das wohl falsch verstanden habe. Später sagte sie dann „Noch mal Entschuldigung!“. „Noch mal“ war da allerdings fehl am Platz, da sie sich vorher noch nicht entschuldigt hatte. 

Zwischendurch forderte Fräulein Hektik beim Nachbartisch die Gäste mit dem Wort „So!“ auf, die Bestellung runterzubeten. Warum auch Zeit verschwenden, wenn zwei Buchstaben ausreichen?

Als zum Nachbartisch von weitem rübergerufen wurde, welches Dressing denn zum Salat gewünscht sei, fiel meiner Frau auf, dass wir gar nicht danach gefragt wurden. Naja, dieses war – so wie es aussah und schmeckte – wohl auch nur welches aus dem Supermarkt. Die letzen Salatblättchen schwammen dann auch noch in einer Wasserpfütze. Eine Salatschleuder ist hier wohl Mangelware. Die „Pizza Margarita plus Ei“ erwies sich dann auch als „Pizza Margarita plus Ei minus Ei“. Vielleicht hat man dieses weggelassen, weil das Ei schon im Teig war. Der Pizzaboden war dann auch noch recht wabbelig und ziemlich hell von unten. Und die Pizza Margarita schmeckte komischerweise genauso wie meine 4-Käse-Pizza. Beim Bezahlen merkte meine Frau an, dass sie das Ei aber nicht bezahlen möchte, da dies nicht auf der Pizza war. Die Bedienung sagte dann, wir bräuchten das nicht bezahlen. Auf dem dargebotenen Kassenbon stand dann aber trotzdem die Position „Diverses“. Auf Nachfrage erhielten wir dann die Info, dass sich darunter wohl doch das Ei verbarg. Nach so viel Detektivarbeit wurde uns dieses dann schließlich nicht mehr in Rechnung gestellt. 

Wir wollten dann jeder noch eine Kugel Eis in der Waffel haben. Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass wir dieses als Wiedergutmachung umsonst bekommen, aber auch diese Chance wurde verpasst, uns diese Lokalität schmackhaft zu machen. So zahlten wir jeder 70ct für eine Kugel, die dann noch nicht einmal schmeckte.

Der nächste Besuch wird wieder bei unserm Stammitaliener sein. Da weiß man, was man hat.